Canva – 5 einfache Schritte zum eigenen Design

5 einfache Schritte zum eigenen DesignDu hast schon bemerkt, dass die freien Designs und kostenlosen Fotos auf Canva recht begrenzt sind? Und raufst dir heimlich die Haare, wie du variieren kannst? Verzweifle nicht, Rettung ist nah – und sie ist ganz einfach.

5 einfache Schritte zum eigenen Design für Social-Media-Beitragsbilder

Natürlich beginnst du damit, dass du die Art der Grafik wählst, die du erstellen willst. Ich habe mich schlicht in diesem Minikurs für den neutralen “Social Media”-Post entschieden.

Schritt 1: Das Grundlayout

Als erstes wählst du “Search” an, dann klickst du auf das bunte Kästchen direkt links oben namens “Grid”. Hier findest du eine reichhaltige Auswahl an Layouts, die dir die Anordnung deiner noch zu wählenden Bilder zeigen. Wähle einfach eines aus, das dir gut gefällt. Maustaste über dem gewünschten Layout drücken, festhalten und auf die Leinwand rechts ziehen. Loslassen – fertig! :D

Zum Beispiel das – 3. Reihe, 1. von rechts:

Canva - Layout

Schritt 2: Eigene Fotos hochladen

Canva - Upload your own imagesCanva - UploadsKlick auf Uploads, dann wähle den grünen Button “Upload your images”. Dort wählst du das Bild aus, das du gerne in deinem Design verwenden willst. In dem Fall des oben als Beispiel genutzten Layouts machst du das 3x. Du brauchst schließlich drei Bilder. Du kannst bereits jetzt darauf achten, einigermaßen passende Formate zu wählen, aber wenn deine Traumbilder ein anderes Format haben, kannst du das im Anschluss auch noch anpassen.

Canva - UploadspfeilUnter dem gelben Kasten mit dem scharzen Pfeil findest du jetzt deine hochgeladenen Fotos. Einfach mit der Maus draufgehen, Maustaste klicken und festhalten und auf die gewünschte Stelle im Layout ziehen.

Wenn alle Bilder platziert sind, kannst du die Ausrichtung noch ändern, indem du auf das entsprechende Bild klickst, dann “Crop” im Menü auswählst. So kannst du einen anderen Ausschnitt wählen. Und natürlich kannst du über Filter die Farben anpassen.

Ganz unkompliziert, nicht? :)

Das Ganze könnte dann etwa so aussehen:

Canva - Layout mit Fotos

Schritt 3: Hintergrund

Canva - HintergrundJetzt gilt es, die leeren Stellen zwischen den Fotos zu füllen, wenn dir weiß nicht gefällt. Wähle dafür einfach Bkground (das steht für Background und heißt Hintergrund) an. Wenn du nur eine Farbe willst, klickst du einfach einen der Farbkreise (oder das + im Kreis für mehr Auswahl) an. Alternativ kannst du auch ein Hintergrundsmuster wählen. Hier gilt wieder – einfach per Drag&Drop rüberziehen.

Auch die Hintergründe kannst du in der Farbe ändern. Dafür ziehst du den Hintergrund auf deine Leinwand und änderst die Farbe über die Farbkreise oberhalb der Hintergründe.

Schritt 4: Vignette

Canva - SucheGehen wir mal davon aus, dass dein Hintergrund ähnlich unruhig ist wie meiner. Um Text darauf wirken zu lassen, brauchst du einen ruhigen Untergrund. Und das geht am besten über eine einfarbige Vignette. Hierzu wanderst du wieder zu Search und dort wählst du dieses mal Shapes aus (1. Reihe ganz rechts das pinke Kästchen).

Die passende Vignettenform ziehst du an die passende Stelle der Leinwand. Im Anschluss kannst du über das vertraute Menü die Farbe(n) ändern. Bei mir sieht das Ganze mittlerweile so aus:

Canva - Vignette

Schritt 5: Der Text

Canva - TextLogisch, der fehlt noch. Also klicke – nicht ganz überraschend – den Textbutton an. ;) Entweder wählst du dann eine vorgegebene Kombination aus, hübsch sind sie ja, oder du erstellst dir deinen ganz ureigenen Text. Denk dran – du kannst alles ändern: Farbe, Schriftart, Schriftgröße. Und unter Suche und Illustrations, Icons & Co kannst du noch kleine Dekoelemente einbauen.

Und was erhältst du dann? Vielleicht so etwas wie das hier:
Geschafft! Du bist einfach super!
Jawohl! Du bist super! :D Du hast erfolgreich deinen ersten Bildbeitrag für deinen Blog, für Facebook oder für Twitter mit Canva erstellt. Das Einzige, was du jetzt noch machen musst, ist, dir das Bild zur späteren Verwendung zu speichern (Download) oder es auf dem Social-Media-Kanal deiner Wahl zu teilen (Share):

Share & Download

Bonus

Wo bekommst du legal tolle Fotos her, wenn du nicht selbst mit der Kamera begabt bist, wenn du Bilder von Orten brauchst, die nicht mal eben um die Ecke liegen und wenn dein Weg nicht mit Geldscheinen gepflastert ist?

Meine Go-To-Ressource ist ganz klar pixabay.com. Dort findest du eine riesige Auswahl lizenzfreier Bilder. Ich würde allerdings keine Personenfotos verwenden, die dort hochgeladen wurden, und auch bei Marken wäre ich sehr vorsichtig. Die FotografInnen mögen die Bilder freigegeben haben, aber ein Modelvertrag dürfte höchstens in 0,001% der Fälle vorliegen.

Für Menschen empfehle ich shutterstock.com oder fotolia.de.


Trage dich hier für Updates ein:



Dieser Beitrag wurde unter Tutorials veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.